Umweltaspekte bei der Herstellung und dem Betrieb von Freileitungen

17. November 2026
Phase Eins
Die kontinuierlichen Bemühungen zur Verbesserung der Umweltbedingungen bedeuten, dass der CO₂-Fußabdruck künftig einer der entscheidenden Faktoren bei der Bewertung der Leistung von Produkten auf dem europäischen Markt sein wird. Aufgrund der spezifischen Betriebsbedingungen von Freileitungen lassen sich deren Umweltauswirkungen im Allgemeinen in zwei Bereiche unterteilen: die Herstellungsphase und die Betriebsphase. Im ersten Bereich sind die entscheidenden Faktoren das Ausgangsmaterial – Primäraluminium (Technologien zur umweltfreundlichen Aluminiumproduktion) – und die Möglichkeit, Aluminium aus Leitungen am Ende ihrer Lebensdauer wiederzuverwenden (Kreislaufwirtschaft). In beiden Fällen sollte zudem berücksichtigt werden, dass Aluminium ein für die europäische Wirtschaft kritischer Werkstoff ist und verantwortungsvoll gehandhabt werden muss. Im zweiten Bereich sind die Materialeigenschaften und die Konstruktion des Leiters entscheidend, da sie eine Verringerung der Energieverluste ermöglichen, die durch den Stromfluss durch den Leiter verursacht werden. Selbst geringfügige Verbesserungen über die 50-jährige Betriebsdauer des Leiters führen zu erheblichen Energieeinsparungen und damit zu geringeren Betriebskosten (finanziell und ökologisch) für alle Nutzer. Dieser Vortrag vermittelt den Teilnehmern einen Überblick über beide Bereiche der Umweltinitiativen, die derzeit vom Hersteller von Freileitern, dem Unternehmen NPA Skawina Sp. z o.o., entwickelt werden.
Referenten
Piotr Uliasz
Piotr Uliasz, Leiter der Abteilung für Entwicklung und Qualität – NPA Skawina Sp. z o.o.